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Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 17 % auf 30.664 Mio € (31. Dezember 2011: 26.321 Mio €). Währungsbereinigt hätte sich ein Anstieg von 18 % ergeben. Die Zunahme der Bilanzsumme ist in Höhe von 15 % hauptsächlich den Akquisitionen bei Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi und Fresenius Helios zuzurechnen. Die Ausweitung des bestehenden Geschäfts hat mit 3 % dazu beigetragen. Die Inflationsentwicklung hatte keine signifikanten Auswirkungen auf die Vermögenslage von Fresenius.

FÜNFJAHRESÜBERSICHT VERMÖGENSLAGE


in Mio € 2012 2011 2010 2009 2008
1 Einschließlich Anteile anderer Gesellschafter
Bilanzsumme 30.664 26.321 23.577 20.882 20.544
Eigenkapital1 12.758 10.577 8.844 7.491 6.943
Eigenkapitalquote1 in % 42 40 38 36 34
Eigenkapital1 / Langfristige Vermögenswerte, in % 57 55 52 48 45
Finanzverbindlichkeiten 11.028 9.799 8.784 8.299 8.787
Finanzverbindlichkeiten in % der Bilanzsumme 36 37 37 40 43
Gearing in % 80 87 91 105 121

in Mio € 2012 2011 2010 2009 2008
1 Einschließlich Anteile anderer Gesellschafter
Bilanzsumme 30.664 26.321 23.577 20.882 20.544
Eigenkapital1 12.758 10.577 8.844 7.491 6.943
Eigenkapitalquote1 in % 42 40 38 36 34
Eigenkapital1 / Langfristige Vermögenswerte, in % 57 55 52 48 45
Finanzverbindlichkeiten 11.028 9.799 8.784 8.299 8.787
Finanzverbindlichkeiten in % der Bilanzsumme 36 37 37 40 43
Gearing in % 80 87 91 105 121

Auf der Aktivseite stiegen die langfristigen Vermögenswerte um 18 % auf 22.551 Mio € (31. Dezember 2011: 19.170 Mio €). Hier wirkten sich vornehmlich Zugänge im Sachanlagevermögen, bei immateriellen Vermögenswerten und Akquisitionen aus. Der Zuwachs der Firmenwerte aus Akquisitionen betrug 2.561 Mio €. Die Firmenwerte in Höhe von insgesamt 15.014 Mio € (31. Dezember 2011: 12.669 Mio €) haben sich als werthaltig erwiesen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 8.113 Mio € (31. Dezember 2011: 7.151 Mio €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 13 % auf 3.650 Mio € zu (31. Dezember 2011: 3.234 Mio €). Die durchschnittliche Forderungslaufzeit liegt mit 67 Tagen unter dem Vorjahresniveau von 72 Tagen. Durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement konnten wir die Forderungslaufzeiten leicht senken, obwohl die finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin schwierig waren. So konnten im Berichtsjahr z. B. aus Spanien und Portugal überfällige Forderungen eingebracht werden.

Die Vorräte sind um 7 % auf 1.840 Mio € gestiegen (31. Dezember 2011: 1.717 Mio €). Die Vorratsreichweite hat sich auf 50 Tage verringert (31. Dezember 2011: 57 Tage). Dies ist auf unser Vorratsmanagement zurückzuführen sowie auf den Wegfall notwendiger Vorfinanzierungen nach Fertigstellung verschiedener Projekte bei Fresenius Vamed im Berichtsjahr. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme hat sich mit 6,0 % gegenüber dem Vorjahresstichtag reduziert (31. Dezember 2011: 6,5 %).

Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital um 21 % oder 2.181 Mio € auf 12.758 Mio € gestiegen (31. Dezember 2011: 10.577 Mio €). Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, erhöhte das Eigenkapital um 926 Mio €. Ferner wirkte sich die im 2. Quartal 2012 durchgeführte Kapitalerhöhung in Höhe von 1.014 Mio € aus. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter stieg auf 41,6 % am 31. Dezember 2012 (31. Dezember 2011: 40,2 %).

Die Passivseite der Bilanz zeigt eine solide Finanzierungsstruktur: Das Eigenkapital des Konzerns einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter deckt die langfristigen Vermögenswerte zu 57 % (31. Dezember 2011: 55 %). Eigenkapital, Anteile anderer Gesellschafter und langfristige Verbindlichkeiten decken die gesamten langfristigen Vermögenswerte und die Vorräte ab.

Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen zum Bilanzstichtag um 30 % auf 12.310 Mio € (31. Dezember 2011: 9.439 Mio €). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 13 % auf 5.198 Mio € (31. Dezember 2011: 5.988 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die im Jahr 2012 durchgeführten Refinanzierungsmaßnahmen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Im Konzern bestehen keine Rückstellungen, die als Einzelsachverhalt von wesentlicher Bedeutung sind. Die größte Einzelrückstellung betrifft den Vergleich zur endgültigen Beilegung der Gläubigeranfechtungsforderungen sowie aller weiteren sich aus dem Insolvenzverfahren von W.R. Grace ergebenden Rechtsangelegenheiten im Zusammenhang mit der NMC-Transaktion im Jahr 1996. Diese Einzelrückstellung beträgt 115 Mio US$ (87 Mio €). Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im Konzern-Anhang.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 13 % auf 11.028 Mio € (31. Dezember 2011: 9.799 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 14 %. Der Anteil an der Bilanzsumme lag bei 36,0 % (31. Dezember 2011: 37,2 %). Von den Finanzverbindlichkeiten sind rund 54 % in US-Dollar aufgenommen. Das Volumen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betrug 728 Mio € (31. Dezember 2011: 2.026 Mio €); bei den Fälligkeiten von einem bis fünf und über fünf Jahren handelte es sich um einen Betrag von 10.300 Mio € (31. Dezember 2011: 7.773 Mio €).

Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter (Gearing) beträgt 79,5 % (31. Dezember 2011: 86,6 %). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern (Eigenkapital der Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA) lag bei 12,3 % (31. Dezember 2011: 12,9 %). Die Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern und vor Anteilen anderer Gesellschafter in Höhe von 5,6 % hat sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Jahr 2011 in Höhe von 5,3 % leicht verbessert. Die Berechnung dieser Rentabilitätskennziffern erfolgte für das Jahr 2012 vor Sondereinflüssen aus einem nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag und sonstigen Einmalkosten bei Fresenius Medical Care, die im Zusammenhang stehen mit der Anpassung der Vereinbarung für Venofer und der Spende an die American Society of Nephrology sowie Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Angebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG (2011: vor Sondereinflüssen aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe und des Besserungsscheins).

Weitere Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur sind in der unten stehenden Fünfjahresübersicht dargestellt.

in Mio € 31.12.20121 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.20082
1 Vor Sondereinflüssen 2 Pro-forma Fresenius Kabi USA (vormals APP Pharmaceuticals) und vor Sondereinflüssen
Finanzverbindlichkeiten/EBITDA 2,8 3,0 2,9 3,2 3,8
Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA 2,6 2,8 2,6 3,0 3,6
EBITDA/Zinsergebnis 5,8 6,1 5,4 4,5 4,0

in Mio € 31.12.20121 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.20082
1 Vor Sondereinflüssen 2 Pro-forma Fresenius Kabi USA (vormals APP Pharmaceuticals) und vor Sondereinflüssen
Finanzverbindlichkeiten/EBITDA 2,8 3,0 2,9 3,2 3,8
Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA 2,6 2,8 2,6 3,0 3,6
EBITDA/Zinsergebnis 5,8 6,1 5,4 4,5 4,0

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