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Fresenius Biotech

Fresenius Biotech entwickelt und kommerzialisiert innovative Therapien mit immunologisch aktiven Wirkstoffen. Zwei Produkte wurden im Jahr 2012 vermarktet: zum einen ATG-Fresenius S in der Transplantationsmedizin und zum anderen der trifunktionale Antikörper Removab zur Behandlung von Krebspatienten mit malignem Aszites (Bauchwassersucht).

Im Dezember 2012 hat Fresenius entschieden, sich künftig auf seine vier Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed zu konzentrieren und die Tochtergesellschaft Fresenius Biotech nicht fortzuführen. Fresenius prüft die Weiterführung des Immunsuppressivums ATG-Fresenius S im Konzern. In jedem Fall wird Fresenius das Geschäft mit dem Antikörper Removab nicht in eigener Verantwortung fortsetzen.

Trifunktionale Antikörper

Fresenius Biotech hat mit Removab die erste und bisher einzige europaweite Zulassung eines in Deutschland entwickelten monoklonalen Antikörpers erreicht. Removab wurde von der Europäischen Kommission im Jahr 2009 zur Therapie des malignen Aszites zugelassen. Fresenius Biotech konnte in mehreren Ländern Europas Genehmigungsverfahren zur Kostenerstattung durch nationale Gesundheitssysteme erfolgreich abschließen und damit die Voraussetzungen für eine breitere Vermarktung des Medikaments schaffen.

Im Jahr 2012 betrug der Umsatz mit Removab 4,1 Mio €.

Immunsuppressivum ATG-Fresenius S

Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein bewährtes Immunsuppressivum. Es ist ein sehr erfolgreiches und profitables Produkt, das bereits seit Jahrzehnten im Krankenhausmarkt etabliert ist und in mehr als 60 Ländern vertrieben wird. ATG-Fresenius S wird in zwei Indikationsgebieten eingesetzt: Es kommt seit vielen Jahren in der Organtransplantation zur Anwendung, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu vermeiden. Außerdem ist ATG-Fresenius S seit 2011 in Deutschland und Österreich zur Prophylaxe der Graft-versus-Host-Disease (GvHD) in der Stammzelltransplantation zugelassen. Im Juli 2012 wurde ATG-Fresenius S zusätzlich in Frankreich in die Liste erstattungsfähiger Medikamente für die Stammzelltransplantation aufgenommen.

Der Umsatz mit ATG-Fresenius S belief sich im Jahr 2012 auf 30,8 Mio €.

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