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Fresenius Helios

Wegen ihres hohen Bedarfs an Ressourcen und Energie ist es entscheidend, dass Krankenhäuser mit beidem sorgsam umgehen. Zudem steigen die Anforderungen an Krankenhäuser, sowohl was die ordnungsgemäße Abfallentsorgung als auch die Hygiene betrifft. Es gilt, gesundheitliche Risiken für Patienten, Mitarbeiter sowie das örtliche Umfeld zu vermeiden.

HELIOS versteht das Entsorgungsmanagement als Prozess, der mit der Abfallvermeidung beginnt und bis zur konsequenten Verwertung oder umweltverträglichen Entsorgung reicht. Hierbei werden Anforderungen an den Umweltschutz, den Arbeitsschutz, den Infektionsschutz und die Krankenhaushygiene berücksichtigt. Insbesondere betrifft dies folgende Abfallgruppen: erstens Klinikabfälle, z. B. aus Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten, und zweitens gemischte Siedlungsabfälle, z. B. allgemeine Abfälle wie Hausmüll, Sperrmüll und Wertstoffe. Im Jahr 2012 betrug die Gesamtabfallmenge in allen HELIOS-Kliniken 12,593 t (2011: 11.960 t).

Der Energieverbrauch in Krankenhäusern wird wesentlich durch die Klimatisierung der Arbeits- und Patientenräume verursacht. So müssen z. B. Wärme abgebende medizintechnische Geräte dauerhaft gekühlt werden, etwa Kernspintomografen, Computertomografen und andere Geräte für bildgebende Untersuchungen, Linearbeschleuniger sowie Linksherzkatheter-Messplätze. Die zunehmende Nutzung von IT erhöht den Energiebedarf weiter, da Serverräume betrieben und gekühlt werden müssen. Wie viel Energie ein Krankenhaus verbraucht, hängt auch stark von seinem baulichen Zustand ab. Daher investiert HELIOS bei baulichen Maßnahmen nachhaltig in den Umweltschutz. Alle Neubauten und Gebäudemodernisierungen entsprechen den Anforderungen an eine effiziente Wärmedämmung gemäß der aktuellen Energieeinsparverordnung. Dazu gehören u. a. Fenster, die weniger Energie entweichen lassen. Im Jahr 2012 betrugen die Kosten für Instandhaltung 110 Mio € (2011: 84 Mio €).

Die HELIOS-Kliniken nutzen zunehmend Wärme aus regenerativen Energien, z. B. Holzpellets. Sie ist CO2-neutral und damit deutlich umweltschonender als Wärme aus Gas oder Erdöl. Inzwischen gewinnen zwölf Kliniken einen Teil der benötigten Wärme aus regenerativen Energien. Der Bedarf an Pellets liegt derzeit bei 12.500 t pro Jahr. Im Jahr 2013 werden weitere Kliniken, z. B. Bad Grönenbach und Hamburg-Harburg, mit Pelletheizungen ausgestattet. Ziel ist es, schrittweise in allen HELIOS-Kliniken, in denen Baumaßnahmen anstehen, die Heizkessel zu ersetzen und – falls es wirtschaftlich sinnvoll ist – die Standorte auf Holzpelletheizungen umzustellen. Dank der bereits erfolgten Maßnahmen hat HELIOS im Jahr 2012 rund 6.000 t CO2 weniger erzeugt als mit den alten Öl- und Gasheizungen. HELIOS geht davon aus, dass im Jahr 2013 mit den heutigen Pelletanlagen die gesamte CO2-Einsparung um weitere 7.000 t auf rund 13.000 t nahezu verdoppelt werden kann.

Der Wasserverbrauch in allen HELIOS-Kliniken – ohne die Kliniken der ehemaligen Damp Gruppe – belief sich auf 1.984.000 m3 (2011: 2.140.000 m3). Der größte Anteil davon entfällt auf die Sterilisation, die Prozesskühlung sowie die Wasseraufbereitungsanlagen. Eine zu hohe Wassereinsparung ist wenig sinnvoll, da ein zu geringer Wasseraustausch in den Rohrleitungen hygienische Probleme verursachen kann. Um die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung in Deutschland einzuhalten, müssten wenig genutzte Leitungsabschnitte in regelmäßigen Abständen gespült werden. Dies erhöht wiederum den Verbrauch von Wasser. Um ihn dennoch zu senken, setzen einige Krankenhäuser Brunnenwasser ein, z. B. für die Kühltürme von Klimaanlagen. Wir passen technische Anlagen an den tatsächlichen Wasserbedarf an. Eine neue Regelungstechnik lässt in den Heizungsanlagen weniger Brauchwasser zirkulieren, was den Wasserbedarf weiter senkt.

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