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Beschaffung

Auch im Jahr 2013 werden wir unser Beschaffungsmanagement nachhaltig optimieren: Preise, Konditionen und insbesondere die Qualität sind zentrale Bausteine, um unseren Ertrag weiter zu steigern.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen an den Finanz- und den realen Märkten gehen wir davon aus, dass die Volatilität der Preise erhalten bleibt, ungeachtet einer kurz- bis mittelfristigen Entspannung an den Rohstoffmärkten. Fresenius Medical Care wird das Lieferantenportfolio noch stärker diversifizieren und sich mit strategischen Partnern enger vernetzen. In Europa wird Fresenius Medical Care die beschriebene automatisierte Nachschubsteuerung in weiteren Ländern einführen.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise für die Einkaufsprodukte von Fresenius Kabi wird im Jahr 2013 insbesondere abhängen von der globalen Konjunktur sowie der Schuldenkrise in Europa und in den USA. Sollte sich die Nachfrage nicht normalisieren, rechnen wir erneut mit einem volatilen Verlauf der Rohstoffpreise auf hohem bis sehr hohem Niveau.

In Zeiten anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind schnelle und sichere Marktinformationen notwendige Voraussetzung für einen effizienten Beschaffungs- und Sourcingprozess. Dieser bringt uns Vorteile, um den Markt optimal zu bearbeiten, und liefert Potenzial für weitere Einsparungen. Das im 2. Halbjahr 2012 gestartete Projekt „Einkaufsinformationssystem“ wird Einkaufsdaten weltweit verknüpfen, diese in effektiver Form aufbereiten und den globalen wie lokalen Beschaffungsfunktionen wichtige Informationen für erfolgreiche Einkaufsabschlüsse zur Verfügung stellen. In künftigen Erweiterungsstufen werden vorhandene Informationssegmente eingebunden, z. B. die im Lagebericht beschriebene Lieferantenbeurteilung. Des Weiteren gehört dazu der Ausbau unseres Risikomanagements im Jahr 2013. Diese Maßnahmen werden unser globales Informationsmanagement für alle Beschaffungsprozesse weiter vervollständigen.

Der strategische Einkauf von Fresenius Kabi verantwortet die Energiebeschaffung in ganz Europa und verfolgt u. a. täglich die Preisentwicklung an den lokalen Börsen. Die Schuldenkrise in Europa und anhaltende Unruhen in Krisenregionen werden weiterhin zu Verunsicherung an den Börsen und damit voraussichtlich zu Preisschwankungen führen. Ziel ist es, möglichst gute Einkaufszeitpunkte zu finden, wobei die Priorität in der Planungssicherheit liegt. Der Zuschlag für erneuerbare Energien wird im Jahr 2013 nochmals um fast 47 % erhöht, sodass die Energiekosten weiter steigen werden.

Im 1. Quartal 2013 wird der HELIOS-Konzerneinkauf die Kliniken der Damp Gruppe abschließend in die zentralen Beschaffungssysteme und das HELIOS-Konzept Einkauf integrieren. Auch die neu akquirierte HELIOS Klinik Wipperfürth wird nach Abschluss der Transaktion zügig von existierenden Konzernstrukturen, Standards und Konditionen profitieren.

Der Fokus im Jahr 2013 wird darauf liegen, weitere Warengruppen, z. B. die Betriebstechnik, umfassend zu analysieren und Einsparpotenziale zu evaluieren.

Veränderungen bei den Lebensmittelpreisen werden sich auf die Kostenstruktur der HELIOS-Kliniken nicht wesentlich auswirken, da ihr Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen und damit an den Gesamtkosten gering ist.

Der Stromeinkauf für das Jahr 2013 wurde bereits im Oktober 2010 getätigt. Wir steuerten dadurch der hochvolatilen Preisentwicklung an der Europäischen Energiebörse EEX entgegen. Darüber hinaus arbeiten wir daran, uns durch einen möglichen Wechsel der Energieträger in der Wärmeversorgung von diesen Preisentwicklungen der Märkte abkoppeln zu können. Langfristig will HELIOS alle Klinikstandorte umrüsten, um Wärme teilweise aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Bereits 12 Standorte beziehen Energie über Biomassekessel (Pellets); im Jahr 2013 werden weitere Kliniken folgen.

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